Koch-Guide


I. Tipps und Tricks rund ums Profil II. Rund ums Angebot III. Exklusive Kitchennerds-Services für Köche IV. Beim Gastgeber

I. Tipps und Tricks rund ums Profil

Die Erstellung deines Kochprofils ist ganz einfach. Unsere Kochprofil-Tipps sollen dir dabei eine kleine Hilfestellung bieten, wie du dich am besten auf Kitchennerds präsentieren kannst – und so zu vielen interessanten Aufträgen kommst.

Titel – die Magie des Namens

Der Titel deines Kochprofils ist bereits der kleine Appetitanreger in der Ergebnisliste einer Suchanfrage und sollte deshalb möglichst knackig und schmackhaft klingen. Bereits der Titel sollte beschreiben, was der Gastgeber von deinem Service erwarten kann. Nenne dich also nicht einfach bloß „Super-Koch“, sondern zeige lieber hier schon deine Kreativität.
Hier sind ein paar Ideen, wie du am besten auf dich aufmerksam machen kannst: Beschreibe das Aroma deiner Küche, deine Geschichte oder andere besondere Merkmale, die dich von den anderen Köchen abheben. Denke an Menükarten und glänzendes Besteck, duftende Speisen und strahlende Gesichter! Sollte dir zu einem späteren Zeitpunkt ein besserer Titel einfallen, kannst du ihn jederzeit in deinen Profil-Einstellungen ändern.


Koch-Portrait – in der Kürze liegt die Würze

Jedes Kochprofil verfügt über ein kleines Koch-Portrait, in dem du dich kurz und am besten mit einem schönen Profilbild dem Kunden vorstellen kannst: Welche Länder-Küchen und Koch-Stile bietest du an, welche Sprachen sprichst du, wie viele Personen kannst oder willst du maximal bewirten, wann bist du buchbar?
In maximal 140 Zeichen kannst du noch ein kurzes Resümee über dich schreiben, um deine Erfahrung und dein kulinarisches Angebot anzupreisen, beispielsweise „Nach über 20 Jahren in den besten Küchen von Wien freue ich mich darauf, Ihnen die Köstlichkeiten der österreichischen Küche darzubieten."


YouTube – ein Film sagt mehr als tausend Bilder

Ergänzend zum Koch-Portrait empfehlen wir dir wärmstens, dich mit Hilfe eines YouTube-Videos noch besser zu präsentieren. Ein kleiner Werbefilm über und für dich, wenn es geht, so sympathisch wie Jamie Oliver nach dem zweiten Rotwein – denn Sympathie war schon immer eines der besten Kaufargumente. Schließlich möchte der Kunde gerne wissen, wen er in seine Küche einlädt.
Dieses Video sollte maximal 2 Minuten lang sein und dich beim Einkaufen, Kochen und Servieren zeigen. Dabei erzähle ein wenig von dir: Wer du bist, wie du zum Kochen gekommen bist, was deine persönlichen kulinarischen Vorlieben sind und was deine Kochkünste so besonders macht.
Und Action!

Du hättest gerne ein professionelleres Video, aber dir fehlen die technischen Möglichkeiten dazu? Dann wende dich einfach an support@kitchennerds.de.


Kalender – Zeit ist kostbar – besonders deine

Du kannst als Koch deine Zeit frei einteilen und bestimmen, wann du buchbar bist. Das heißt, du solltest auf jeden Fall alle privaten und beruflichen Abwesenheiten (ohne nähere Beschreibung) im Kalender als „gebucht“ eintragen, um Irritationen auszuschließen.
Reservierungen und bezahlte Buchungen werden vom System automatisch markiert.


II. Rund ums Angebot

Menü – Legen wir einen Gang zu

Wir verstehen Kitchennerds als eine neue Form von Gastronomie, eine echte Alternative zu den altbekannten Varianten Restaurant, Lieferservice oder Catering. Daher empfehlen wir immer, ein mehrgängiges Menü (ab 3 Gängen) anzubieten. Welche Menüs du anbieten möchtest, ist einzig und allein dir überlassen, allerdings solltest du die einzelnen Gänge detailliert beschreiben. Die Beschreibungen sollten dabei so formuliert sein, dass sie von allen Gastgebern (also nicht nur von den Feinschmeckern) verstanden werden. So weiß der Kunde schon vorher genau was er für sein Geld bekommt – und ist eher bereit, deine Dienste und Künste anzufordern.


Anfrage – Alternativen schaffen

Da die meisten Menschen unterschiedliche Vorlieben – und manchmal leider auch Nahrungsmittel­unverträglichkeiten – haben, bietet Kitchennerds jedem Gastgeber die Möglichkeit, das von dir angebotene Essen individuell auf seine Bedürfnisse abzustimmen. Gemeinsam mit dem Gastgeber kannst du so das perfekte Angebot für ein ganz besonderes kulinarisches Erlebnis zusammenstellen, von dem alle etwas haben: die Gäste den Genuss und du die Herausforderung und vielleicht die eine oder andere neue Idee.


Kochkurs – Kochkünstler oder Kochmeister?

Wir würden uns freuen, wenn du auch einen Kochkurs anbieten möchtest, in denen du ein Menü deiner Wahl zusammen mit den Kunden zubereitest. Dabei solltest du vor allem Spaß daran haben, mit fremden Menschen zusammen zu arbeiten und ihnen etwas beibringen wollen. Denn die Buchung eines Kochkurses weckt immer ganz besondere Erwartungen beim Kunden – die dann natürlich auch erfüllt werden wollen.


Preis – Du bist es wert. Garantiert!

Den Preis für die Essen und Kurse kannst du selbst festlegen. Allerdings solltest du dabei berücksichtigen, dass sich der Preis pro Person aus verschiedenen Faktoren zusammensetzt: dem Einkaufspreis der Zutaten, einer Mischkalkulation der innerstädtischen Anfahrtspauschale und deinem Stundenlohn (ambitionierter Hobbykoch und Jungkoch ab ca. 25 €/h, erfahrener Profikoch mit selbst verdienten Michelin-Sternen bis 150 €/h). Da der Kunde wie im Restaurant einen festen Preis erwartet, solltest du vor der Angebotserstellung genau abschätzen, wie lange du insgesamt für den Einkauf und deinen Dienst beim Kunden benötigst.
Möchtest du die Anzahl deiner Buchungen erhöhen, sorge dafür, dass deine Gäste dich nach dem Event gut bewerten. Ein Amuse-Bouche oder der Pfiff extra lässt erst recht beim Gast das Herz höher schlagen. Damit sorgst du für ein eventuelles Trinkgeld, und ganz besonders für gute Bewertungen und neue Buchungen. Wenn es gar nicht laufen will, solltest du überlegen, ob du deine Kalkulation nicht ein wenig nach unten korrigierst – manchmal reichen schon 3 Euro weniger, um das Angebot wieder schmackhaft zu machen.

Um dir mehr Sicherheit bei deiner Kalkulation zu ermöglichen, kannst du optional für dein Angebot einen Mindestpreis festlegen. Der Mindestpreis wird immer dann in Rechnung gestellt, wenn er über Personen mal Preis pro Person liegt. Ein Beispiel:
Du bietest ein Menü für 50 Euro pro Person an. Deine Arbeit dafür lohnt sich erst ab einem Preis von 200 Euro; du möchtest aber nicht die Mindestanzahl an Gästen auf 4 setzen (4 x 50 = 200), sondern kochst auch gerne für weniger Personen. Um dennoch mindestens für 200 Euro gebucht zu werden, setzt du daher den Mindestpreis auf genau diese Zahl fest. Bei Bestellungen für unter 4 Personen erhöht sich dadurch der Preis pro Person entsprechend (also bspw. für 2 Personen 100 Euro), ohne dass du dies angeben musst - dein Angebot bleibt bei 50 Euro pro Person, aber mit einem Mindestpreis von 200 Euro. Die folgende Tabelle verdeutlicht dies.

Personen Gesamtpreis Preis pro Person
1 200 € (Mindestpreis) 200 €
2 200 € (Mindestpreis) 100 €
3 200 € (Mindestpreis) 67 €
4 200 € 50 €
5 250 € 50 €
6 300 € 50 €
...
10 500 € 50 €

Für folgende Feiertage kannst du einen separaten Mindestpreis anbieten, wenn du möchtest: Heilig Abend, Erster und Zweiter Weihnachtstag, Ostersonntag und Ostermontag, Silvester, Neujahr


Bilder – Das Auge isst mit

Apropos schmackhaft: Versuche, den Kunden dein Angebot so verführerisch wie möglich zu präsentieren. Denn der erste Eindruck zählt und so fällt die Entscheidung, ob der Kunde sich dein Profil näher anschauen und dich letztendlich buchen möchte, in der Regel ziemlich schnell. Verwende deshalb bitte keine Smartphone-Bilder, denn die wirken immer sehr unprofessionell. Wir empfehlen dir, nur hochauflösende Bilder (bei 300 dpi), nicht größer als 4 MB, hochzuladen, die gegebenenfalls ein wenig vom System beschnitten werden können. Bitte achte darauf, dass du wirklich eigene Bilder hochlädst, an denen du die Rechte zur Veröffentlichung hältst, sonst kann es von anderer Seite Ärger geben.


III. Exklusive Kitchennerds-Services für Köche

Wir von Kitchennerds versuchen natürlich auch alles, um dich und deine Kochkünste anzupreisen. Deshalb haben wir für dich hier noch mehr Tipps und Hilfe, um ein erfolgreiches Selbstmarketing auf und außerhalb von Kitchennerds zu betreiben:

Bewertungen – oder: Wie schnell bekomme ich 5 Sterne?

Natürlich ist es wichtig, deinen Gastgeber und seine Gäste vollauf von deinem Angebot und dir selbst zu überzeugen! Kitchennerds bietet allen Teilnehmern die Möglichkeit, das Event zu bewerten. Am besten erinnerst du deinen Gastgeber auch beim Abschied noch einmal daran, denn es gibt doch nicht Schöneres als das ehrliche Kompliment eines seligen Gourmets, oder?

Übrigens, die Anzahl und Qualität der Bewertungen helfen dir nicht nur dabei, deine Auffindbarkeit innerhalb der Kitchennerds-Plattform zu erhöhen, sondern auch bei der Optimierung von externen Suchmaschinen wie z.B. Google.


Social Media – von Topf und Deckel

Du lebst nicht nur in der Küche, sondern weißt, was Social Media ist? Was, du betreibst sogar einen Blog, hast eine Fanpage auf Facebook und lässt auch privat nichts anbrennen? Dann poste doch mal was über dein Leben als Kitchennerd und verlinke dabei auf dein Kochprofil!
Instagram und Twitter Pics sind auch perfekt dazu geeignet, um ein paar Eindrücke von dir als „Kitchennerd in Aktion“ wiederzugeben. Aber vergiss bei dem ganzen Medienrummel nicht die Markierung @kitchennerds und einen Link zum Kochprofil mit dem Hashtag #kitchennerds, bei Instagram am besten noch - je nach Situation passend - ergänzt durch einige dieser Hastags: #chefstories #hamburg (oder #berlin oder #münchen) #localtastesbetter #behindthescenes #homerestaurant #foodevents #cooking #food #foodforfoodies #welovehh.


Gastbeitrag – nutze unsere Social-Media-Kanäle

Wir freuen uns immer sehr, wenn du Anregungen für unseren Kitchennerds-Blog und/oder YouTube-Kanal hast. Du kannst sogar selbst einen kleinen Gastbeitrag schreiben, durch den wir dich noch einmal ganz besonders bewerben können. Den Content teilen wir natürlich gerne auf den relevanten Social-Media-Kanälen wie beispielsweise Facebook, Google+ und Twitter.


Event-Einladung – bring deine Fans gleich mit

Du kochst bei einem „Kitchennerds Schlemm“? Dann lade deine Freunde ein und teile die Event-Einladung auf deinem Blog oder deiner Website, über Facebook oder Twitter! Bitte vergiss nicht zu erwähnen, dass die Platzvergabe nur durch einen Ticketerwerb bei Amiando verbindlich ist, um unnötigen Ärger zu vermeiden. Eine entsprechende Verlinkung zum Ticket-Verkauf ist auch über die Facebook-Events möglich.


Messeauftritt & Marktstand – raus in die Welt

Du willst noch mehr? Den großen Rummel, den großen Markt, die echte Show? Dann komm mit uns auf eine der vielen Food-Messen oder einen der besonderen Märkte in deiner Nähe! Lerne noch mehr Leute kennen, mach noch mehr Bekanntschaften, sprich mit allen – und zuerst mit uns! Es wäre uns eine ganz besondere Freude, dich als Repräsentanten unserer professionellen Köche den Messebesuchern vorzustellen.


Flyer & Aufkleber – das Klassik-Menü

Wenn du Besitzer eines Marktstandes, Obstladens oder Feinkost-Shops bist und dort stärker für deine Buchungen via Kitchennerds werben möchtest, versorgen wir dich gerne mit entsprechenden Flyern und Aufklebern. Wende dich hierfür einfach an support@kitchennerds.de.

Natürlich geben wir dir auch gerne Flyer mit, wenn du sie beim Event an die Gäste verteilen möchtest.


IV. Beim Gastgeber

Vorbereitung und Bewirtung – Timing ist alles

Nachdem der Gastgeber ein von dir angebotenes Essen gebucht hat, musst du mit ihm absprechen, wann genau du bei ihm eintriffst, um das Essen zuzubereiten. Schließlich sollen weder die Gäste auf das Essen, noch das Essen auf die Gäste warten. Deshalb gibst du am besten schon in deiner Angebots-Beschreibung die benötigte Zubereitungszeit an.


Das musst du immer dabei haben – das A und O des Kochs

  • Spezielle Geräte, die du zur Zubereitung benötigst und die nicht unbedingt in einem normalen Haushalt zu finden sind. Am besten stellst du schon vorher beim Gastgeber sicher, an welchem Herdtyp du kochen wirst und welche Küchengeräte vorhanden sind.
  • Die meisten Haushaltsmesser werden sicherlich nicht deinen hohen Ansprüchen als Koch genügen. Daher empfehlen wir, unbedingt die eigenen Kochmesser mitzubringen – denn es gibt doch nichts Schlimmeres als stumpfe Klingen, oder?
  • Eine saubere Küchenschürze und ordentliche Geschirrhandtücher sind ein absolutes Muss, denn der Kunde erwartet einen professionellen Koch – und entsprechend gepflegt solltest du auch auftreten.
  • Eine Kopfbedeckung, die verhindert, dass deine Gäste ein Haar in der Suppe finden: eine Mütze, ein Kopftuch (Bandana), ein Haarnetz oder wenigstens ein Zopfgummi sollten das verhindern. Daher solltest du besonders bei langen Haaren deine Haarpracht während des gesamten Abends zusammenhalten, also auch beim Servieren.

Wenn du beim Gastgeber eintriffst – das große Hallo

Melde dich bitte bei der Ankunft mit vollem Namen und nenne auch unsere Plattform als Bestätigung, z.B. als „Sushi-Koch Xiang Xu von Kitchennerds”. Sobald dich der Gastgeber in seine Küche geführt hat, solltest du mit ihm nochmals alle für den Abend wichtigen Informationen durchgehen und die letzten offenen Fragen klären. Von besonderer Bedeutung ist hierbei deine Präsenz vor den Gästen: Wünscht der Gastgeber, dass du dich dezent im Hintergrund hältst (z.B. bei einem Candlelight- oder Business-Dinner), oder sollst du als Teil einer lockeren Gesellschaft voll ins Geschehen einbezogen werden, also dir über die Schulter schauen lassen, Tipps und Tricks beim Kochen verraten, über deinen Werdegang berichten oder beim Servieren eine Anekdote zum entsprechenden Gang zum Besten geben? Am besten besprichst du all das schon vorab, damit du dich bestmöglich vor dem Gastgeber und seinen Gästen präsentieren kannst.


Während des Kochens – in der Ruhe reduziert der Saft

Während du kochst, kann es sein, dass du entweder allein in der Küche stehst oder dich in Gesellschaft seitens des Gastgebers und der Gäste befindest. Die meisten Gäste finden es sehr spannend, mehr über den Koch zu erfahren, ihm über die Schulter zu schauen, Fragen zur Zubereitung zu stellen und dabei den einen oder anderen Trick zu ergattern. Natürlich, denn schließlich will jeder etwas von einem echten Profi lernen, wenn er die Gelegenheit dazu hat. Daher empfehlen wir, diese Möglichkeit bereits pro-aktiv beim Kunden anzubieten – und so deinen Einsatz als Koch zu einem unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.
Andersrum lass es den Gastgeber bitte unbedingt wissen, falls du für die Zubereitung deine Ruhe und Konzentration brauchst, damit du nicht aus Versehen unter Stress gesetzt wirst, weil du zehn Dinge auf einmal erledigen musst.


Bedienung – Darf es sonst noch etwas sein?

Du solltest, sofern es nicht anders vom Gastgeber gewünscht ist, das Essen selbst servieren. Wenn du allerdings das Gefühl haben solltest, Hilfe zu benötigen, lass es bitte den Gastgeber rechtzeitig wissen und frag nach, ob er dir eventuell beim Servieren und Abräumen behilflich sein kann oder ob du alternativ eine zusätzliche Service-Kraft engagieren darfst. Letzteres empfiehlt sich oft besonders bei größeren Gesellschaften im offiziellen Rahmen.


Reinigung – abräumen, aufräumen, abhauen

Du bist dafür zuständig, die Küche wieder so zu verlassen, wie du sie vorgefunden hast. Das heißt, du musst alles, was du in der Küche verwendet hast, auch wieder ordentlich reinigen, inklusive der Arbeitsflächen – und das mit oder ohne Spülmaschine. Bitte kontrolliere am Schluss kurz, ob auch alle benutzten Gerätschaften wirklich gründlich gereinigt sind. Aber bitte halte dich nicht unnötig lange mit dem Aufräumen auf, auch im Interesse deines eigenen Feierabends.


Hast du noch weitere Fragen oder Anregungen?

Dann sende uns gerne eine E-Mail an support@kitchennerds.de. Wir freuen uns auf deine Nachricht!